Revolution im 3D-Metalldruck: Manufacturing Technology Project optimiert Prozesse durch KI und Simulationen

Einführung in das Manufacturing Technology Project
Das Manufacturing Technology Project (MTP) ist ein neu gegründetes Unternehmen aus den USA, das sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Engineering-Tools spezialisiert hat. Die Technologien von MTP kombinieren künstliche Intelligenz, Multiphysik-Simulationen und digitale Zwillinge, um Fertigungsprozesse zu optimieren und vorausschauende Modellierungen zu ermöglichen. Langfristig strebt das Unternehmen an, eine autonome Produktionssteuerung zu realisieren.
Das Flaggschiffprodukt: AdditiveM
Das zentrale Produkt von MTP heißt AdditiveM. Diese Simulationsplattform ist speziell für die additive Metallfertigung konzipiert und zielt darauf ab, die Effizienz und Leistungsfähigkeit der 3D-Druckprozesse zu steigern. In einem Interview mit Hamed Hosseinzadeh, dem Präsidenten und technischen Strategen von MTP, erläuterte er die Vision hinter dem Unternehmen.


Über Hamed Hosseinzadeh
„Ich bin Ingenieur für Maschinenbau und computergestützte Materialwissenschaften. Mit meiner Erfahrung in physikalischer Modellierung, Multiphysik-Simulation und KI-gestütztem Engineering habe ich MTP gegründet, um die Lücke zwischen hochpräziser physikalischer Simulation und realen Fertigungsprozessen zu schließen“, erklärt Hosseinzadeh.
Technologische Innovationen
Die AdditiveM-Plattform bietet eine qualifikationsfähige Prozess- und Leistungsmodellierung für die additive Metallfertigung. Sie funktioniert als digitaler Zwilling des Druckprozesses, indem sie die thermomechanische Historie eines Bauteils erfasst und diese mit Restspannungen, Verformungen, Mikrostruktur und letztendlich der Ermüdung und Leistung in Verbindung bringt.
Multiphysikalische Modellierung
Im Kern von AdditiveM steht eine gekoppelte multiphysikalische und multiskalige Modellierung, die es ermöglicht, verschiedene additive Fertigungsverfahren zu simulieren. Die Plattform konzentriert sich derzeit auf:
- Pulverbettschmelzverfahren (PBF)
- Laser-Materialauftragungsverfahren (DED)
Durch diese umfassenden Simulationen wird AdditiveM zu einem entscheidenden Werkzeug für Ingenieure und Forscher, die ein tiefgehendes physikalisches Verständnis der additiven Metallfertigung benötigen.
Von Trial-and-Error zu Vorhersagbarkeit
Ein wesentlicher Vorteil von AdditiveM ist die Transformation der additiven Metallfertigung von einem Trial-and-Error-Prozess in einen vorhersagbaren, physikalisch basierten und KI-gestützten Arbeitsablauf. Die Software ist so optimiert, dass sie auch auf normalen Engineering-Workstations oder leistungsstarken Laptops betrieben werden kann.
Langfristige Vision
Langfristig soll AdditiveM nicht nur als Simulator fungieren, sondern sich zu einer KI-erweiterten Plattform für physikbasierte digitale Zwillinge entwickeln. Dies soll die Unterstützung von Design, Prozessoptimierung, Qualifizierung und einer intelligenten Closed-Loop-Steuerung additiver Metallfertigungssysteme ermöglichen.
Zielgruppe und Anwendungsbereich
AdditiveM richtet sich an Ingenieure und Forscher, die nicht nur Prozesse visualisieren, sondern auch prädiktive digitale Zwillinge entwickeln möchten, die Prozessparameter mit struktureller Integrität und langfristiger Performance verbinden.
Der Wandel in der additiven Metallfertigung
In der additiven Metallfertigung beginnt eine neue Ära, in der Qualifikation, Zuverlässigkeit und Intelligenz ebenso wichtig sind wie geometrische Freiheit. MTP zielt darauf ab, die notwendige IT- und KI-Infrastruktur für diesen Wandel bereitzustellen, indem es:
- Weg von Trial-and-Error hin zur digitalen Qualifizierung
- Weg von isolierten Simulationen hin zu lebenden digitalen Zwillingen
- Weg von rein datengetriebenen Modellen hin zu physikalisch intelligenten Systemen
Diese Ansätze sollen Ingenieuren auch bei kritischen Anwendungen Vertrauen geben.
Schlussfolgerung
Für weitere Informationen über das Manufacturing Technology Project und seine innovativen Produkte besuchen Sie bitte unsere Website.
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David Lee
Content Creator bei Dutch Magazine.