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Revolution im 3D-Metalldruck: Manufacturing Technology Project transformiert Fertigungsprozesse

David Lee3. März 2026wissen-technik
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Revolution im 3D-Metalldruck: Manufacturing Technology Project transformiert Fertigungsprozesse

Einführung in Manufacturing Technology Project

Das Manufacturing Technology Project (MTP) ist ein aufstrebendes Unternehmen aus den USA, das sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Engineering-Tools spezialisiert hat. Diese Tools kombinieren künstliche Intelligenz, Multiphysik-Simulationen und digitale Zwillinge, um Fertigungsprozesse zu optimieren und vorausschauende Modellierungen zu ermöglichen. Langfristig strebt MTP eine autonome Steuerung der Produktionsprozesse an.

Das Vorzeigeprodukt: AdditiveM

Das Flaggschiffprodukt von MTP trägt den Namen AdditiveM. Diese Simulationsplattform ist speziell für die additive Metallfertigung konzipiert und zielt darauf ab, die Effizienz und Leistungsfähigkeit der 3D-Druckprozesse erheblich zu steigern. Um mehr über die Vision und die innovativen Projekte von MTP zu erfahren, haben wir mit Hamed Hosseinzadeh, dem Präsidenten und technischen Strategen des Unternehmens, gesprochen.

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Einblicke von Hamed Hosseinzadeh

„Ich bin Ingenieur für Maschinenbau und computergestützte Materialwissenschaften sowie Präsident und technischer Stratege von MTP. Mein Ziel war es, die Lücke zwischen hochpräziser physikalischer Simulation und realen Fertigungsprozessen zu schließen. Daher haben wir eine neue Generation von Engineering-Tools entwickelt, die Multiphysik-Simulation, physikbasierte KI und digitale Zwillinge kombinieren.“

Technologische Grundlagen von AdditiveM

AdditiveM fungiert als digitaler Zwilling des Druckprozesses, indem es die gesamte thermomechanische Historie eines Bauteils erfasst. Diese Historie wird mit wichtigen Leistungsparametern wie Restspannungen, Verformungen, Mikrostruktur, Ermüdung und Gesamtleistung in Verbindung gebracht. Die Plattform basiert auf einer gekoppelten multiphysikalischen und multiskaligen Modellierung.

Prozessunabhängigkeit und Flexibilität

AdditiveM wurde als prozessunabhängiges Rechenframework entwickelt und ist nicht auf ein einzelnes Verfahren beschränkt. Derzeit konzentriert sich die Software auf:

  • Powder Bed Fusion (PBF)
  • Laser Directed Energy Deposition (DED)

Durch detaillierte thermische und thermoelastoplastische Simulationen der beiden Verfahren ist die Plattform in der Lage, die zugrunde liegenden physikalischen Phänomene wie Wärmeübertragung, Phasenwechsel, plastische Verformung und zyklische Belastung zu modellieren. Diese universellen Konzepte können auch auf andere additive Fertigungsverfahren für Metalle angewendet werden.

Vorteile von AdditiveM

Ein zentraler Vorteil von AdditiveM liegt in der Transformation des 3D-Metalldrucks von einem Trial-and-Error-Ansatz zu einem vorhersagbaren, physikalisch fundierten und KI-gestützten Workflow. Die Software ist zudem so konzipiert, dass sie effizient auf handelsüblichen Engineering-Workstations und leistungsstarken Laptops betrieben werden kann.

Langfristige Vision

Langfristig soll AdditiveM nicht nur als Simulator fungieren, sondern sich zu einer KI-erweiterten Plattform für physikbasierte digitale Zwillinge entwickeln. Diese Plattform wird Ingenieuren und Forschenden helfen, Design, Prozessoptimierung und die Qualifizierung von Fertigungssystemen zu unterstützen und eine intelligente Closed-Loop-Steuerung zu ermöglichen.

Zielgruppe und Anwendung

AdditiveM richtet sich an Ingenieure und Forschende, die ein tiefgehendes Verständnis der additiven Metallfertigung benötigen. Dabei steht nicht nur die Visualisierung von Prozessen im Vordergrund, sondern auch die Entwicklung prädiktiver digitaler Zwillinge, die Prozessparameter mit struktureller Integrität und langfristiger Performance verbinden.

Fazit

In der additiven Metallfertigung beginnt eine neue Ära, in der Qualifikation, Zuverlässigkeit und Intelligenz ebenso wichtig sind wie geometrische Freiheit. MTP hat es sich zur Aufgabe gemacht, die notwendige IT- und KI-Infrastruktur für diesen Wandel bereitzustellen. Der Fokus liegt darauf, weg von Trial-and-Error-Methoden und isolierten Simulationen hin zu lebenden digitalen Zwillingen und physikalisch intelligenten Systemen zu gelangen, auf die Ingenieure auch bei kritischen Anwendungen vertrauen können.

Kontakt und weitere Informationen

Besuchen Sie die Webseite von MTP, um mehr über das Unternehmen und seine innovativen Lösungen zu erfahren.

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Author

David Lee

Content Creator bei Dutch Magazine.

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