Wettbewerb um die Quarterback-Position der Browns könnte Shedeur Sanders zugutekommen

Einführung
Im Leben lernen wir viele wertvolle Lektionen, unter anderem die Bedeutung von harter Arbeit und Motivation. Diese Prinzipien sind nicht nur im Alltag wichtig, sondern auch im Sport. Nichts wird geschenkt, und im kommenden NFL-Spieljahr müssen die Cleveland Browns erneut Fragen zur Besetzung ihrer Quarterback-Position beantworten.
Die aktuelle Situation
Die Quarterback-Riege der Browns besteht derzeit aus Shedeur Sanders, Deshaun Watson und Dillon Gabriel. Doch die momentane Konstellation ist nicht ausreichend, um die Erwartungen der Fans zu erfüllen. Es besteht die Möglichkeit, dass Gabriel aufgrund seines Spielstils, der nicht mit der Offensive von Head Coach Todd Monken harmoniert, entweder getauscht oder entlassen wird.


Deshaun Watson
Watson, der sich von einer Achillessehnenverletzung erholt, die er vor zwei Spielzeiten erlitten hat, ist auf der Suche nach einer neuen Gelegenheit, um seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig steht Sanders unter Druck, seine Leistungen nach einer enttäuschenden Rookie-Saison zu steigern.
Die Notwendigkeit von Wettbewerb
Die Browns würden Sanders Unrecht tun, wenn sie ihm nicht die Möglichkeit geben, sich in einem ernsthaften Wettbewerb um die Quarterback-Position zu beweisen. Ein solcher Wettbewerb könnte nicht nur Sanders, sondern dem gesamten Team zugutekommen.
Verfügbare Quarterbacks auf dem Markt
Die aktuelle Auswahl an Free-Agent-Quarterbacks ist nicht ideal. Daniel Jones wird voraussichtlich von den Indianapolis Colts entweder verlängert oder mit dem Franchise-Tag belegt. Malik Willis, der als einer der interessantesten Spieler auf dem Markt gilt, könnte eine hohe Gage verlangen. Viele Experten glauben, dass die Miami Dolphins, die Coaches aus Willis' Zeit bei den Green Bay Packers engagiert haben, eine mögliche Anlaufstelle für ihn sein werden.
- Kyler Murray: Der Vertrag des Quarterbacks der Arizona Cardinals macht einen Wechsel kompliziert.
- Anthony Richardson: Ein vielversprechender Name, den die Browns in Betracht ziehen sollten.
Die richtige Strategie für die Browns
Die Browns sollten einen weiteren Quarterback verpflichten, um mit Sanders um die Startposition zu konkurrieren. Bei Spielern wie Willis oder Richardson sollte dies kein Problem darstellen. Willis, der als Projekt aus dem College kam, konnte während seiner Zeit bei den Packers signifikante Fortschritte machen, auch wenn er nur begrenzte Spielzeit hatte. Die finanziellen Aspekte sollten weniger entscheidend sein, da die Browns gezeigt haben, dass sie in der Lage sind, mit ihrem Gehaltsbudget zu jonglieren.
Low-Risk, High-Reward mit Richardson
Richardson wurde im Jahr 2023 als vierter Gesamterster gewählt und gilt ebenfalls als Projekt. Sein größtes Manko sind gesundheitliche Probleme, die ihn oft vom Spielfeld fernhalten. Die Realität ist, dass die Browns einen weiteren Quarterback verpflichten sollten, um Sanders herauszufordern. Sanders hat bislang nicht genug getan, um sich den Status des Starters vor dem Minicamp zu sichern.
Schlussfolgerung
Die Offense der Browns hatte in der vergangenen Saison mit vielen Problemen zu kämpfen, und Sanders zeigte in der zweiten Saisonhälfte nicht genug Konstanz. Wenn die Browns an Sanders glauben, sollten sie ihm die Möglichkeit geben, sich mit externer Konkurrenz zu messen, um seinen Platz im Team zu sichern. Wettbewerb fördert die besten Leistungen, und dies würde Sanders helfen, sich weiterzuentwickeln und möglicherweise den Startjob zu verdienen.
Es wäre eine Ungerechtigkeit sowohl gegenüber Sanders als auch dem gesamten Team, wenn die Browns nicht aktiv nach Möglichkeiten suchen würden, ihre Quarterback-Situation zu verbessern. Wettbewerb bringt das Beste aus jedem Einzelnen hervor und könnte entscheidend für die Entwicklung von Shedeur Sanders sein.

David Lee
Content Creator bei Dutch Magazine.